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Mit 180 Hektar Oberfläche, am Ufer des Genfer Sees, in einer Höhenlage zwischen 375 und 600 m, zwischen Lutry und Cully, ist Villette die grösste Herkunftsbezeichnung von Lavaux. Die Weine von Villette zeichnen sich durch eine feine, elegante Blume aus,
in der man hauptsächlich fruchtige Aromen erkennt. Im Gaumen vermählen
sich diese Aromen mit der runden Eleganz des Weins. Sie sind lieblich und gleichzeitig
füllig und weich.
Schon seit über tausend Jahren gestalten und unterhalten die Menschen diese Landschaft, um ihr das Beste abgewinnen zu können Eine Legende sagt, dass eines Tages ein junger Mann nach seiner Gefangenschaft
bei den Römern mit einigen Weinstöcken von der Halbinsel zurückkam. Aber die steilsten und unzugänglichsten Hänge wurden von den Mönchen der Abteien im Hinterland ungefähr im zwölften Jahrhundert gerodet. Eine gigantische Arbeit In dieser Zeit war Villette eine richtige Kirchgemeinde, die die heutigen Ortschaften von Villette, Grandvaux, Cully, Riex, Epesses und Forel umfasste. Eine der ältesten Kirchen der Gegend wird übrigens im Dorf Villette seit dieser Zeit (1134) erwähnt. Unter der Herrschaft von Kirche und Adel nahmen Weinbau und Weinhandel einen stetigen Aufschwung. Die Haupteinnahmequelle der Bewohner dieser Gegend. Heutzutage erstreckt sich die Herkunftsbezeichnung Villette über einen Teil des Gebiets der ehemaligen Kirchgemeinde und zählt nicht weniger als achtzig Kellereien und Weinhändler. |
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