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Wichtigste
Rebsorten :
Die tausendjährige Tradition hat es uns gelehrt, diejenigen
Rebsorten auszuwählen, die am besten für die Gegend und
die klimatischen Verhältnisse geeignet sind. So fand der Gutedel
(Chasselas), der ausschliesslich im Genferseegebiet und im Rhonetal
angebaut wird, an unseren steilen und sonnigen Hängen seinen
Lieblingsplatz. Er nimmt 80% des Gebiets der Herkunftsbezeichnung
ein. Unter kontrollierter Ergiebigkeit liefert er einen Weisswein
von grosser Feinheit, dessen Merkmale je nach Lage des Bodens variieren.
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Der Pinot-Noir (Blauburgunder), von bestem Ruf, stammt aus
Burgund und liebt es, in milder Wärme zu reifen und bestmöglich
von unseren drei Sonnen zu profitieren
Er nimmt 12% des Gebiets
der Herkunftsbezeichnung ein. Er wird hauptsächlich als Rotwein
vinifiziert. Er hinterlässt einen Beigeschmack nach Beeren-Kirschen,
seine leichte, verschmelzende Gerbsäure wird Sie überwältigen
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Der
Gamay wird auf einer kleinen Fläche der Herkunftsbezeichnung
angebaut. Diese aus dem Beaujolais stammende Rebsorte ergibt unter
kontrollierter Ergiebigkeit einen Wein mit reichen Aromen. In der
Flasche vereint er sich harmonisch mit dem Pinot Noir.
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Der Chardonnay nimmt unter der Herkunftsbezeichnung nur
einen ganz kleinen Platz ein. Da ihm jedoch die pedoklimatischen
Verhältnisse bestens zusagen, sollten Sie ihn besser kennenlernen.
Seine Weissweine sind sehr reich und markant.
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Der
Riesling-Sylvaner ist eine Rebsorte, die hauptsächlich
in der Ostschweiz angebaut wird, wo sie ein kühleres Klima
liebt. Dieser Wein entwickelt sehr fruchtige Aromen, die leicht
zur Nase steigen und dadurch umso feiner auf dem Gaumen liegen.
In unserem Weingebiet gewinnt er an Fülle
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Der Plant-du-Rhin (Sylvaner) hat einen ganz
besonderen aromatischen Charakter. Er ist ein wenig aus unseren
Weinbergen verschwunden, da er sehr anfällig auf Pilzkrankheiten
ist. Er wurde lange mit dem Chasselas vinifiziert.
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Der
Plant-Robert ist eine in unserer Gegend heimische rote Rebsorte.
Wahrscheinlich aus einer Mutation des Gamay hervorgegangen. Wie
er, entwickelt er kräftige Aromen, hat aber einen wilderen
Charakter, der noch durch ausgeprägtere Gerbstoffe hervorgehoben
wird.
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Der Granoir ist aus einer Kreuzung von zwei Rebsorten hervorgegangen
und noch relativ jung. Tatsächlich wird er erst seit einigen
zehn Jahren angebaut. Er ergibt einen gut strukturierten und sehr
farbkräftigen Rotwein. Er wird im allgemeinen von seinem Vetter,
dem Gamaret begleitet.
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Der
Gamaret, ebenfalls aus einer Kreuzung von zwei Sorten stammend,
ergibt einen edlen, strukturierten und stoffreichen Wein. Er wird
oft mit dem Pinot Noir, dem Gamay oder dem Granoir in Verbindung
gebracht.
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